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Verarbeitungshinweis für die Plott-Folie 751C (Originaltext OraFol):
1 Vorbemerkung
Im folgenden werden allgemeine Hinweise für die
Verarbeitung von ORAFOL-Plotterfolien aufgeführt.
Soll eine Verklebung auf einem Fahrzeug erfolgen,
beachten Sie bitte auch die Ausführungen in den
Verarbeitungshinweisen zur Folienverklebung auf
Fahrzeugen.
ORAFOL empfiehlt, für eine grafische Applikation nur
Material der gleichen Charge zu verwenden. In diesem Zusammenhang garantiert ORAFOL, daß innerhalb einer Folienrolle ein Splice existiert und dem
zufolge auch kein Chargenwechsel erfolgt. Soll trotz
dem Material unterschiedlicher Chargen eingesetzt
werden, sollte durch den Verarbeiter geprüft werden,
ob sich möglicherweise vorhandene chargenbedingte
Unterschiede auf die Verarbeitung der Folien und das
Ergebnis auswirken.
2 Lager- und Verarbeitungsbedingungen
Die ORACAL®-, ORAMASK®-, ORALITE®- und ORA-
TAPE®-Selbstklebeprodukte sind als Rollenware
grundsätzlich hängend oder hochkant auf den mitgelieferten Rollenstützen stehend in kühlen, trockenen
und sonnengeschützen Räumen zu lagern. Vor der
Verarbeitung sollten die Selbstklebefolien den Luftfeuchtigkeits- und Temperaturbedingungen der Verarbeitungsräume angepasst werden. Ideal ist ein Raum
klima von 50 bis 60 % relativer Luftfeuchte bei+ 18°C
bis + 22°C. Werden die vorgenannten Bedingungen
extrem abgeändert, kann es zu Dimensionsveränderungen des Schutzpapiers kommen. Eine ungenügende Planlage des Selbstklebematerials sowie Maßveränderungen der Zuschnitte sind die Folge. Die in den
jeweiligen technischen Informationen enthaltenen
Angaben zur Lagerfähigkeit sind zu beachten.
3 Untergrundbehandlung
Die hochwertigen Spezialkleber der ORACAL®-Selbstklebematerialien bilden einen sehr guten Verbund zu nahezu allen sauberen glatten, fett-, wachs
und silikonfreien, wetterbeständigen Untergründen.
Vor der Verklebung der ORAFOL®-
Selbstklebeprodukte müssen die Untergründe gründ
lich mit Isopropanol gereinigt und mit einem Tuchtrocken gerieben werden. Lösungsmittelreste infolge
unsachgemäßer Reinigung oder zu frischer Lackierung führen zur Bildung von Gasblasen zwischen
Folie und Untergrund. Deshalb sollten luftgetrocknete
und eingebrannte Lacke nicht vor drei Wochen beklebt werden. Andere Reinigungsmitttel als Isopropanol sind nicht zu empfehlen, da sie unter bestimmten
Umständen den Lack angreifen oder die Klebkraft der
Folien reduzieren können. Für Untergründe, die zum
Ausgasen neigen, wie z.B. Polycarbonat-Produkte,
wird folgendes empfohlen: Den Untergrund nach der
Reinigung mit einem Stück Folie bekleben und ca. 24
h bei + 60°C lagern. Der Kunststoff gast noch aus,
wenn sich nach diesem Zeitraum Blasen auf der Verklebung gebildet haben. In diesem Fall ist es erforderlich, den Kunststoff einer Wärmebehandlung zu unterziehen oder ihn längere Zeit unter Raumbedingungenzu lagern. Werden ORAMASK® Plotterfolien angewendet, ist eine gründliche Säuberung der zu beschriftenden Flächen vorzunehmen. Für lackierte
Oberflächen und Fahrzeugplanen ist vorzugsweise
Isopropanol zu verwenden. Die Einwirkzeit des Lösungsmittels ist insbesondere auf Planen so kurz wie
möglich zu halten, um ein Eindringen in die Planenbe
schichtung zu verhindern. Nach dem Säubern ist für
eine ausreichend lange Abluftzeit zu sorgen. Sind
mehrfarbige Beschriftungen zu realisieren, ist unbe-
dingt darauf zu achten, dass die ORAMASK® Plotter
folien nur auf gut durchgetrockneten Farben verklebt
werden. Restlösungsmittelanteile können beim Abziehen der Schablonenfolie zu Klebstoffrückständen
führen.
4 Verklebungstemperaturen
... weiter auf Seite 2
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